Produktionsprogramm
  Kabel-Prüfgeräte
 
 
 
Prüfgeräte / Testequipment
 

Die Qualitätsanforderungen bei Kabeln, speziell bei Lichtwellenleitern (LWL) werden immer höher. Um die produzierte Qualität auch dokumentieren zu können, müssen die Kabel auch geprüft werden. Wir haben dafür die entsprechenden Geräte in unserem Lieferprogramm. Auf Wunsch werden von uns auch Sonderprüfgeräte entwickelt. Nachfolgend werden einige Prüfungen aus unserem Lieferprogramm beschrieben.

 
Testequipment
 
 
Prüfverfahren für Kabelprüfgeräte

QUERDRUCK Das Kabelmuster wird auf eine massive Stahlplatte gelegt. Durch das Auflegen von Gewichten wird das Kabel über die Hebelkraft belastet.

 

TORSION Das zu prüfende Kabelmuster wird zwischen einer fixen und einer rotierenden Klemmvorrichtung eingespannt. Nach dem Einspannen wird das Kabel in die Nullstellung gebracht. Die Rotierende Klemmbacke wird zuerst 180° im Uhrzeigersinn, zurück zur Nullage, und dann 180° gegen den Uhrzeigersinn gedreht.

 

LÄNGSWASSERDICHTIGKEIT Diese Prüfung gilt für gefüllte Kabel, um zu prüfen, ob alle Zwischen- räume des Kabels kontinuierlich mit einer Masse gefüllt sind, die ein Eindringen von Wasser in das Kabel verhindert.

 

ÜBERLÄNGE Mit diesem Gerät kann die Faserüberlänge in LWL-Röhrchen gemessen werden. Das zu messende Produkt wird mit einer Länge die größer ist als der Meßtisch eingespannt. Die zwei Schneidevorrichtungen schneiden das Produkt auf eine Länge von 2m. Danach werden die Fasern aus dem Röhrchen herausgezogen und gereinigt. Die gereinigte Faser wird in eine V-Nut gelegt und dort mittels Vakuum gehalten. An einem Ende ist ein Mikrometer mit einer beleuchteten Lupe angebracht um die Länge der Faser exakt zu ermitteln.

 

HAMMERSCHLAG Das Kabelmuster wird zwischen zwei Klemmbacken eingespannt. Ein auf einer Führung befindliches Gewicht wird händisch eingeklinkt und ausgelöst und fällt im freien Fall auf das zu prüfende Kabelmuster.

 

WIEDERHOLTE BIEGUNG Das zu prüfende Kabelmuster wird rückwärts und vorwärts um 180° gebogen, so daß die beiden äußersten Positionen einen Winkel von 90° auf beiden Seiten der Vertikalen bilden, während das Muster einer Zugbelastung unterworfen wird.